Jehmlich-Orgel in St. Joseph

Unsere Orgel ist ein relativ neues Instrument, im Jahre 1986 von der Orgelbaufirma Jehmlich Dresden erbaut. Die Vorgängerorgel, eine Mehmel-Orgel, wie heute noch ein ähnliches Instrument in St. Marien steht, war dem Holzwurm und Regenwasser zum Opfer gefallen.

Das neue Instrument sollte den gottesdienstlichen Belangen, der Begleitung von Chor und Solisten, aber auch konzertanten Ansprüchen genügen.

Die 17 Register (Klangfarben) sind auf zwei Manuale (Tastenreihen) und das Pedal aufgeteilt, das sind zusammen 1128 Pfeifen aus Holz und Metall.

Im Prospekt, dem sichtbaren Teil der Orgel, kann man in drei Feldern die konischen Pfeifen des Gemshornes sowie in zwei Feldern den Prinzipalbass des Hauptwerkes sehen.

Die Prospektfelder passen sich der spitzbogigen Turmnische an, sind aber asymmetrisch angeordnet. Auf dem vorderen Teil der Empore steht das Rückpositiv, das sind die Pfeifen, die vom 2. Manual aus spielbar sind.

Jedes Register entfaltet seine klangtypische Eigenart, ist aber in hohem Maße verschmelzungs- und kombinationsfähig. In besonders gelungener Art und Weise ist die Orgel den akustischen Raumverhältnissen angepasst.

Disposition

I Hauptwerk C–g II Rückpositiv C–g Pedal C–f
1. Gemshorn 8′ 7. Gedackt 8′ 14. Subbaß 16′
2. Prinzipal 4′ 8. Dulzflöte 4′ 15. Prinzipalbaß 8′
3. Nachthorn 4′ 9. Prinzipal 2′ 16. Pommer 4′
4. Blockflöte 2′ 10. Nasat 2 2/3′ 17. Fagott 16′
5. Mixtur IV 11. Terz 13/5′  
6. Trompete 8′ 12. Zimbel III–V  
Tremulant 13. Regalkrummhorn 8′  
  Tremulant  

Koppeln: II/I, I/P, II/P

Orgelrenovierung

In den Wochen vor Ostern 2013 wurde die Orgel einer turnusmäßigen Wartung unterzogen.