Propsteikirche St. Joseph

Innenansicht St. Joseph
Innenansicht St. Joseph

Architektur

Die Kirche ist ein neugotischer Backsteinbau mit Querhaus, einem polygonal geschlossenen Chor, mit einem Westturm mit schmalen Seitenhallen. Zwischen dem Chor und dem südlichen Querhausflügel befindet sich die Sakristei. Eine offene polygonale Taufkapelle schließt sich an die Ostwand des nördlichen Querhausflügels an. Der Westturm hat vier Geschosse und einen spitzen Helm, der nach oben vom Viereck zum Achteck überführt wird. Am westlichen Spitzbogenportal befinden sich die Figuren des lehrenden und des segnenden Jesus Christus.

Im Kircheninneren wird ein Kreuzrippengewölbe von barockisierenden Pilastern getragen, das Chorgewölbe ist sechsteilig. Große flache Spitzbogenblenden sind in die Wände des Chors und des Querhauses eingelassen.

Ausstattung

Die Ausstattung stammt im Wesentlichen aus der Amtszeit des Pfarrers Alfons Maria Wachsmann. Erhalten sind der Tabernakel, das Kreuz, ein Auferstandener Christus und ein Kreuzweg des Malers Martin Pautsch:

Kreuzweg 1. Station Kreuzweg 2. Station Kreuzweg 3. Station Kreuzweg 4. Station Kreuzweg 5. Station Kreuzweg 6. Station Kreuzweg 7. Station Kreuzweg 8. Station Kreuzweg 9. Station Kreuzweg 10. Station Kreuzweg 11. Station Kreuzweg 12. Station Kreuzweg 13. Station Kreuzweg 14. Station

Der Altarraum wurde in den Jahren 1974 bis 1977 umgestaltet, außerdem wurden eine neue Empore und neues Gestühl eingebaut.

1986 erhielt die Kirche eine neue Orgel.

1990/1991 wurden drei Altarfenster mit Szenen aus dem Leben Marias eingebaut, die auf Entwürfen Rudolf Brückner-Fuhlrotts von 1970 bei veränderter Farbgestaltung basieren.

 

[Text basiert auf dem Eintrag in Wikipedia]