08.04.2013 (20:00)

Glaubensabend zum Barmherzigkeitssonntag

Die Quelle der Barmherzigkeit

„Die Welt braucht nichts so sehr wie die Barmherzigkeit Gottes“

(Johannes Paul II.)

Es spricht

Pfr. Dr. Stephan Sproll (Kassel/ Krakau)

Der Vortrag beginnt am
Montag  08.04.2013 um 20.00 Uhr im Gemeindehaus.

 

(An diesem Tag wird das Hochfest der Verkündigung des Herrn nachgefeiert. Hl. Messe ist um 19.00 Uhr.) Zum Abschluss des Abends beten wir um 21.00 Uhr die Komplet in der Kapelle des Pfr. Wachsmann Hauses.

Mahatma Gandhi (1869-1948), erzählte von seinem Schlüsselerlebnis der Verzeihung: „Ich war fünfzehn Jahre alt, als ich einen Diebstahl beging. Weil ich Schulden hatte, stahl ich meinem Vater ein goldenes Armband, um sie zu bezahlen. Aber ich konnte die Last meiner Schuld nicht ertragen. Als ich vor meinem Vater stand, brachte ich vor Scham den Mund nicht auf. Ich schrieb also mein Bekenntnis nieder. Als ich ihm den Zettel überreichte, zitterte ich am ganzen Körper. Mein Vater las den Zettel, schloss die Augen und dann – zerriss er ihn. ‚Es ist gut’, sagte er noch. Und dann nahm er mich in die Arme. Von da an hatte ich meinen Vater noch viel lieber.”

Wenn schon ein weltlicher Vater so barmherzig  und liebevoll reagiert, um wieviel mehr dürfen wir darauf vertrauen, dass die Barmherzigkeit Gottes stärker als alles Böse ist. Es gibt unzählige Beispiele, wo Menschen wegen schlimmster Vergehen als unverbesserlich und hoffnungslos verloren galten oder aus Verzweiflung ihr Leben beenden wollten. Als sie aber die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes erfahren durften, konnten sie ihr Leben ändern und wurden in die wahre Freiheit und zu echtem Glück geführt.

Die hl. Schwester Faustina Kowalska (1905 – 1938) wird als „Apostelin der Barmherzigkeit Gottes“ bezeichnet und gehört heute zu den bekanntesten Heiligen unserer Zeit. In ihrem Tagebuch schrieb sie die Worte, die Jesus an sie gerichtet hatte, getreulich nieder, z.B.: „Keine Seele soll Angst haben, sich mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären“ (Jes 1,18)

 

 

 

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